Digital Marketing1

Glasfaserausbau in Andernach - Standort gewinnt an Wert

Die Digitalisierung beeinflusst inzwischen viele gesellschaftliche Bereiche. Wichtige Voraussetzung zur Anwendung der digitalen Technologien ist aber über die hierfür notwendige Infrastruktur zu verfügen. Und diese stellen in der Bundesrepublik private Anbieter bereit, auf deren Mitwirken Städte wie Andernach angewiesen sind. Die letzte große Ausbaumaßnahme liegt mit der teilweisen Umrüstung des Versorgungsnetzes in Kernstadt und Stadteilen bereits einige Jahre zurück. Jetzt stehen in naher Zukunft verschiedene geplante Ausbaumaßnahmen privater Anbieter an, die wertgewinnend für den Standort Andernach sind. So betont Oberbürgermeister Achim Hütten die Wichtigkeit der privaten Investitionen für die weitere Entwicklung der Stadt: „Wir wollen unseren Bürgerinnen und Bürger sowie den Unternehmen eine leistungsfähige Versorgungsinfrastruktur am Standort bieten. Dazu leistet die Stadt einen erheblichen Beitrag, ist aber im Bereich Breitband und Telekommunikation auf Dritte angewiesen. Jeder verlässliche Anbieter ist daher herzlich eingeladen, in Andernach zu investieren.“

Im Rahmen der vom Landkreis Mayen-Koblenz koordinierten Bundesförderung Breitband wird in den nächsten Wochen der geförderte Ausbau der Gewerbegebiete und der Schulstandorte starten. Den Zuschlag für dieses Maßnahmenpaket hat die Deutsche Glasfaser erhalten. Potentielle Kunden werden demnächst vom Versorger informiert. Weiterhin beabsichtigt dieser Anbieter auch die Stadtteile Miesenheim, Namedy, Kell und Eich an das Glasfasernetz anzuschließen. Da dieses Vorhaben eigenwirtschaftlich durchgeführt wird, steht und fällt die Realisierung mit der Zahl neuer Anschlusskunden. In allen Stadtteilen bestehen verschiedene Informationsmöglichkeiten zum Leistungspaket der Deutschen Glasfaser. Schließlich hat die Deutsche Telekom in der letzten Woche den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau für Andernach ab 2023 gegenüber der Stadt bestätigt. Starten soll dieses Ausbauprogramm mit der Kernstadt und nach einer wirtschaftlichen Bewertung dann auch mit dem Ausbau der Stadtteile.

Wirtschaftsförderer Christian Heller weist in diesem Zusammenhang auf die neutrale Rolle der Stadt hin: „Für den Kunden kann es nur vorteilhaft sein, wenn er zwischen mehreren Anbietern wählen und damit seinen Präferenzen folgen kann. Auch wenn wir jedes unternehmerische Engagement in diesem Bereich gerne sehen, dürfen wir keine Empfehlungen aussprechen. Die bestehenden Planungen stimmen uns aber insgesamt sehr zuversichtlich.“

Zurück zur Übersicht